{"id":833,"date":"2019-04-10T10:17:05","date_gmt":"2019-04-10T08:17:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/?p=833"},"modified":"2024-05-07T14:15:31","modified_gmt":"2024-05-07T12:15:31","slug":"immer-mehr-zu-dir-selbst-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/2019\/04\/immer-mehr-zu-dir-selbst-werden\/","title":{"rendered":"Immer mehr zu dir selbst werden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/water-lilies-143347_1920.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-832\" src=\"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/water-lilies-143347_1920.jpeg\" alt=\"\" width=\"447\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/water-lilies-143347_1920.jpeg 1920w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/water-lilies-143347_1920-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/water-lilies-143347_1920-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/water-lilies-143347_1920-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/water-lilies-143347_1920-624x416.jpeg 624w\" sizes=\"(max-width: 447px) 100vw, 447px\" \/><\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Bild pixabay<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn wir uns unserem Innenleben zuwenden, dann finden wir dort unser Wesen. Unser Wesen ist das, was wir von Natur aus sind. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Leider wird es von unseren Konditionierungen, unverarbeiteten Erfahrungen und von unseren \u00dcberlebensstrategien oft so sehr blockiert, dass viele Menschen ihr Wesen gar nicht wahrnehmen, sp\u00fcren und im Alltag leben k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Im Optimalfall ist das, was wir wirklich sind, tief in unserem K\u00f6rper verankert und kann sich frei und lebendig entfalten.<\/strong> <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Traumata, Schmerz und Leid aus unserer Familie, also das, was wir nicht sind, ist au\u00dferhalb von uns. Wir haben es gelernt, im Gleichgewicht zu sein. Der K\u00f6rper f\u00fchlt sich dabei vitalisiert, schmerzfrei und energiegeladen an. Wir f\u00fchlen unsere Emotionen, wie Traurigkeit, Freude, Lust oder Wut ganz deutlich und k\u00f6nnen sie zur Orientierung und zum Ausdruck angemessen nutzen. Unsere Gedanken nutzen wir konstruktiv. Wir m\u00fcssen uns auch nicht unentwegt in ihnen aufhalten oder uns von unserem Denken ablenken, weil es uns nervt und qu\u00e4lt. Es gibt klare Handlungs- und Entscheidungsimpulse und wir folgen vertrauensvoll unserer Bestimmung. Wir sind offen f\u00fcr das, was gerade passiert und nehmen die vielen unterschiedlichen Formen, die das Leben so hervorbringt, als gegeben oder als Lern- und Entwicklungschancen f\u00fcr uns an.<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Normalerweise ist es jedoch so: wir sp\u00fcren den K\u00f6rper oder Teile des K\u00f6rpers gar nicht.<\/strong> <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Wir halten uns im Kopf auf, der von sich aus permanent Gedanken produziert. Unseren Gedanken und unseren alten unverarbeiteten Gef\u00fchlen versuchen wir zu entkommen, indem wir uns ablenken, funktionieren oder uns st\u00e4ndig mit etwas au\u00dferhalb von uns besch\u00e4ftigen, was auf Dauer zu innerer Schwere und k\u00f6rperlicher Ersch\u00f6pfung f\u00fchrt. Chronische Krankheiten, St\u00f6rungen und Schmerzen begleiten uns manchmal von Kindesbeinen an. Wir f\u00fchlen uns misstrauisch, \u00fcberlastet, haltlos, unsicher, verloren, getrieben, verteidigen uns schnell oder wir f\u00fchlen uns gar nicht und einfach nur unwohl. Durch den Alltag gehen wir mit Anspannung und Unruhe. Kommen wir zu uns, dann f\u00fchlen wir uns leer und deprimiert, sp\u00fcren alten Groll oder angestaute Traurigkeit, wir sind dann unklar, ambivalent, ersch\u00f6pft oder gereizt. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Als normal empfinden wir immer das, was wir kennen und gewohnt sind, nicht unbedingt das, was uns gut tut oder was wir von Natur aus sind.<\/strong> Daher brauchen wir manchmal gro\u00dfes Leid oder auch heftige Schicksalsschl\u00e4ge, um aus unseren vertrauten inneren Verfassungen und Bahnen heraus kommen zu k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Menschen, die noch nie ganz in ihrem K\u00f6rper waren, kennen das Gef\u00fchl von Halt, Sicherheit, Kraft, Unersch\u00fctterlichkeit, Ruhe, lustvollem Tatendrang und das warme Wohlbehagen, das unser K\u00f6rper f\u00fcr uns hat, nicht. Bevor wir nicht ganz bei uns sind, weil unsere seelischen Erfahrungsmuster \u00fcber uns bestimmen, k\u00f6nnen wir uns auch nicht rundum geliebt, empf\u00e4nglich und wertvoll f\u00fchlen. Unsere Kr\u00e4fte k\u00f6nnen sich nicht frei entfalten, unsere Ideen sich nicht m\u00fchelos verwirklichen und unser Wesen kann nicht ganz da sein. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Haben wir einen Weg gefunden, uns heilsam, befreiend und kl\u00e4rend unserem Innenleben zu zu wenden, dann holen wir uns auf eine Weise in dieses Leben, wie wir es bisher nicht kannten. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Unser nat\u00fcrliches Wesen ist immer da und kann niemals zerst\u00f6rt werden.<\/strong> <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Es kann von uns immer wieder in falsche Bahnen gelenkt werden. Es kann durch Trauma und durch famili\u00e4re Belastungen oder durch das Gef\u00fchl, nicht hier sein zu wollen, keine Erdung, keinen Platz in unserem K\u00f6rper, in unserer Familie und in diesem Leben finden. Es kann unentdeckt sein. Es kann durch Ablehnung, Ablenkung und durch k\u00fcnstliches und gewolltes Getue oder Imagebildung verhindert werden. Es kann durch Trauer, Verwahrlosung und Unreife an seiner Entfaltung gehindert werden. Und doch ist es da. Es ist vollkommen und muss von uns nicht erst erfunden werden.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Es ist das, was du bist. Deine Aufgabe ist es, dein Wesen ganz hier her zu bringen. Hier, wo das Leben am schwersten ist, wo Leid und Schmerz wohnen, hierher, in diese etwas verr\u00fcckte kranke schr\u00e4ge unbewusste Menschen geschaffene Welt. Hierher, wo du gebraucht wirst. Es wird genau das gebraucht, was du bist. Dein Wesen, mit seinen Gaben und F\u00e4higkeiten. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Momentan flie\u00dft dein Wesen vielleicht noch in eine Lebensweise, die du von klein auf kennst. Vielleicht suchst du nach Gl\u00fcck, nach Erfolg und Spa\u00df, vielleicht suchst du nach Liebe, vielleicht sicherst du dein t\u00e4gliches \u00dcberleben oder erarbeitest dir Anerkennung oder du bangst um deine Gesundheit. Vielleicht steckst du auch in Gewohnheiten und Mustern fest, die dich festhalten und von fr\u00fch bis sp\u00e4t in Anspruch nehmen. <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Bei alledem erinnere dich immer mal wieder daran, dass du jeder Zeit frei und immer mehr zu dir selbst werden kannst.<\/strong> <\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: Avenir Next;\"><span style=\"font-size: large;\">Je mehr du zu dir selbst wirst, desto wohler wirst du dich f\u00fchlen. Chronische Probleme l\u00f6sen sich tiefgreifend und anhaltend auf. Liebe, Gl\u00fcck und Erfolg werden zu einer Art Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Es ist weniger ein Weg mit einem Ziel am Ende. Eher so etwas wie Z\u00e4hne putzen oder Wohnung sauber halten, wenn wir daf\u00fcr Sorge tragen, immer mehr wir selbst zu sein.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.systemische-praxis-potsdam.de%2Fjudithmuecke%2F2019%2F04%2Fimmer-mehr-zu-dir-selbst-werden%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bild pixabay Wenn wir uns unserem Innenleben zuwenden, dann finden wir dort unser Wesen. 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