{"id":632,"date":"2017-07-30T14:30:58","date_gmt":"2017-07-30T12:30:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/?p=632"},"modified":"2017-09-20T08:30:32","modified_gmt":"2017-09-20T06:30:32","slug":"die-hoffnung-stirbt-zuletzt-ueber-die-ebenen-der-verbundenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/2017\/07\/die-hoffnung-stirbt-zuletzt-ueber-die-ebenen-der-verbundenheit\/","title":{"rendered":"Die Hoffnung stirbt zuletzt &#8211; \u00fcber die Ebenen der Verbundenheit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sadness-451917_1920.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-633\" src=\"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sadness-451917_1920.jpg\" alt=\"sadness-451917_1920\" width=\"460\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sadness-451917_1920.jpg 1920w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sadness-451917_1920-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sadness-451917_1920-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sadness-451917_1920-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/sadness-451917_1920-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/a>Wenn wir jemanden lieben, dann f\u00fchlen wir uns mit demjenigen besonders verbunden. Ist diese Verbundenheit auf irgendeine Weise gest\u00f6rt, dann beginnen wir zu hoffen. Wir entwickeln optimistische Vorstellungen, Erfolg versprechende Erwartung und positive W\u00fcnsche, die recht bald in Erf\u00fcllung gehen sollen. Mit unserer Hoffnung bauen wir eine Br\u00fccke zwischen dem, was tats\u00e4chlich ist, uns aber nicht gef\u00e4llt oder gut tut und dem, was werden soll und auf jeden Fall besser sein wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Hoffnung kann \u00fcber Jahrzehnte aufrecht erhalten werden. Es gibt zwar keine Garantie, dass wir durch unsere Hoffnung das bekommen, wonach wir uns sehnen, doch sie h\u00e4lt uns in der Zuversicht und in dem Glauben, dass alles besser wird. Diese innere Haltung kann unsere Handlungen, unser Wohlgef\u00fchl und unsere Verhaltensweisen zutiefst beeinflussen. Sie kann uns \u00fcber schwere Zeiten tragen und unser Leben retten. Doch wenn die Hoffnung stirbt, wir nicht mehr daran glauben, dass es besser wird, dann kann das Pendel in die andere Richtung ausschlagen. Depressive Zust\u00e4nde, Panik, Niedergeschlagenheit und Sinnlosigkeit k\u00f6nnen dann an die Stelle von Hoffnung und Zuversicht treten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><b>In Beziehungen neigen wir Menschen dazu, fehlende Verbundenheit mit Hoffnung zu \u00fcberbr\u00fccken, um die Zeit der Entbehrung, Entsagung, des Mangels und der Trennung besser aushalten zu k\u00f6nnen. <\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Auf ganz tiefer Ebene sind alle Menschen miteinander verbunden, daher hei\u00dft es auch oft, dass die Liebe uns alle vereint. Diese Verbundenheit ist immer da, ob wir sie f\u00fchlen oder wahrnehmen k\u00f6nnen oder nicht, \u00e4ndert nichts daran. Es ist eine Verbundenheit, die da ist und niemals zerst\u00f6rt werden kann. Normalerweise k\u00f6nnen wir uns in diese tiefe allumfassende Verbundenheit nicht hineinversetzen und sie auch nicht vollends begreifen, da wir andere Formen von Verbundenheit in unserem Alltag erleben und gelernt haben. Dort, wo wir unzertrennlich und immerw\u00e4hrend miteinander verbunden sind, wird sich dies auch nie \u00e4ndern. Doch auf all den anderen Ebenen der Verbundenheit, k\u00f6nnen wir uns voneinander abtrennen. Der Unterschied zwischen der urspr\u00fcnglichen unzerst\u00f6rbaren und der eingeschr\u00e4nkten endlichen Form von Verbundenheit liegt darin, dass die erste Form von unserem Wesen ausgeht und die zweite Form ein Ausdruck unseres Wesens darstellt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><b>In unserem Wesen sind wir unzertrennlich. Im Ausdruck unseres Wesens k\u00f6nnen wir uns l\u00f6sen, separieren, abkoppeln, isolieren, entfremden, wegdrehen, dicht machen, keine Worte finden, nicht aufeinander eingehen, wegsto\u00dfen, verurteilen und aneinander vorbei leben &#8211; wodurch wir anhaltende Trennung erzeugen k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Auf der Ebene unseres Ausdrucks gibt es unterschiedliche Formen und Qualit\u00e4ten von Verbundenheit. In einer Beziehung zwischen zwei Menschen kann dies in drei Bereiche eingeteilt werden. <b>Wir k\u00f6nnen geistig, emotional und k\u00f6rperlich miteinander verbunden sein.<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><b>Unser zwischenmenschlicher Kontakt kann unterschiedliche Qualit\u00e4ten haben.<\/b> Wenn wir miteinander reden, dann kann das ein inspirierender geistiger pers\u00f6nlicher Austausch sein, es kann aber auch sein, dass einer den anderen belehrt, nur von sich erz\u00e4hlen m\u00f6chte oder sogar angriffslustig den Gegen\u00fcber beschimpft. Die Qualit\u00e4t, mit der wir in Verbindung gehen, zeigt uns, wie sehr wir versuchen, abgetrennt voneinander zu sein oder uns ann\u00e4hern m\u00f6chten. Wenn wir uns gegenseitig hassen und verachten, dann sind wir miteinander verbunden und halten uns dabei permanent auf Abstand. Sind wir dagegen wertsch\u00e4tzend und zuversichtlich miteinander, dann n\u00e4hern wir uns in der Verbundenheit einander an.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">In einer Beziehung zwischen zwei Menschen kann die Verbundenheit auf verschiedene Weise gest\u00f6rt sein. Wenn ich eine Paarbeziehung untersuche, dann schaue ich mir die geistige, seelische und k\u00f6rperliche Verbundenheit genauer an:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><b>Geistige Ebene \u2013 Kommunikation, Austausch, gemeinsame Visionen und Werte<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Auf der <b>geistigen Ebene<\/b> kann die Kommunikation gest\u00f6rt sein, wenn einer mit dem anderen nicht redet, dann kann das zu vielen Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchren oder der, mit dem nicht gesprochen wird, f\u00fchlt sich unverstanden oder sogar abgelehnt. Oft wei\u00df derjenige, der nicht spricht, einfach nicht, wie er sich ausdr\u00fccken soll, ist verunsichert oder hat es nicht gelernt, sich offen verbal auszutauschen, weil es in dessen Familie nicht \u00fcblich war, miteinander zu reden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Auf der <b>geistigen Ebene<\/b> gibt es eine sehr sichere und verbreitete Form, sich gegenseitig auf Abstand zu halten: das Urteil. Wenn wir etwas stark verurteilen, beurteilen oder bewerten, dann wehren wir es ab. Das ist grunds\u00e4tzlich schlecht, doch wenn es permanent geschieht, dann erzeugen wir unentwegt Trennung, Ablehnung und Geringsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Eine weitere St\u00f6rung auf der <b>geistigen Ebene<\/b> von Verbundenheit, die so sehr verbreitet und daher in fast jeder Beziehung \u00fcblich ist, ist die Angewohnheit, dem anderen zu sagen, dass er anders sein soll. Dies ist wie eine ansteckende Epidemie. Eltern sagen es ihren Kindern, Kindern ihren Eltern, Frauen ihren M\u00e4nnern, M\u00e4nnern ihren Frauen usw.. Oft k\u00f6nnen wir uns selbst nicht so nehmen, wie wir sind und wurden schon von unseren Eltern auf diese Weise drangsaliert. Daher empfinden wir es als v\u00f6llig normal, unserem Gegen\u00fcber andauernd signalisieren zu m\u00fcssen, wie er sein oder nicht sein soll. Prinzipiell kann eine Bemerkung dar\u00fcber, dass wir jemanden gern anders h\u00e4tten oder dass uns etwas missf\u00e4llt, vollkommen in Ordnung sein. Doch wenn wir immer wieder in allen erdenklichen Varianten unserem Gegen\u00fcber nahe legen, dass er so wie er ist, nicht richtig ist, er es anders machen, denken oder f\u00fchlen soll, dann ist das nicht nur anma\u00dfend, sondern kann sehr absto\u00dfend und zerst\u00f6rerisch wirken.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Manchmal finden Paare auf dieser Ebene auch nicht zueinander, weil ihre Visionen und Werte nicht \u00fcbereinstimmen. Ein Klassiker sind hier die Streitereien, die sich manchmal durch die gemeinsame Kindererziehung ergeben. Viele unserer Werte \u00fcbernehmen wir von unseren Eltern. Wenn diese unreflektiert sind und nie in Frage gestellt wurden, dann \u00fcbernehmen wir sie blind und sind meist auch nicht offen f\u00fcr etwas Neues. Auch gemeinsame Pl\u00e4ne, wie zusammen ziehen, Kinder kriegen, eine bestimmte Lebensweise oder heiraten k\u00f6nnen scheitern, wenn wir zu unterschiedliche Vorstellungen von unserem Leben haben. Kommen wir hier nicht zusammen oder gehen wir Kompromisse ein, anstatt einen Konsens zu finden, dann kann das zu Leid und Unzufriedenheit f\u00fchren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><b>Seelische Ebene \u2013 Liebe, Mitgef\u00fchl, Verantwortung und Gef\u00fchle<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Unverbundenheit auf der <b>seelischen Ebene<\/b> resultiert immer aus der Abgegrenztheit zu den eigenen Gef\u00fchlen. F\u00fchlen wir uns selber nicht, weil wir nicht wollen oder k\u00f6nnen, dann f\u00fchlen wir auf dieser Ebene auch keine Verbundenheit zu unseren Mitmenschen. Leider ist auch dies ein sehr verbreitetes Ph\u00e4nomen. Wir k\u00f6nnen sp\u00fcren, ob uns jemand seelisch an sich heran l\u00e4sst oder uns auf Abstand h\u00e4lt. Meistens haben wir diese Erfahrung schon als Kinder bei einem oder beiden Eltern gemacht. Sich gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig nicht richtig nah sein zu k\u00f6nnen, kann in Beziehungen sehr verunsichernd sein. Wir f\u00fchlen uns dann bei dem anderen nicht gut aufgehoben, haltlos und allein gelassen. Derjenige, der sich verbinden will, perlt am Gegen\u00fcber regelrecht ab. Derjenige, der sich seelisch nicht verbinden kann, wird dies kaum bemerken und versteht meistens auch nicht, wovon der andere spricht, wenn er sich seelisch nicht aufgehoben f\u00fchlt. Seelische N\u00e4he wird hier als bedrohlich empfunden und instinktiv verhindert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Wir Menschen k\u00f6nnen auf der <b>seelischen Ebene<\/b> sehr belastet sein. Eigene oder famili\u00e4re Traumatisierungen, unverarbeitete Trauer, seelischer Schmerz oder Selbstentfremdung k\u00f6nnen seelische Verbundenheit unm\u00f6glich machen. Solche Belastungen f\u00fchren dazu, dass ein Mensch alle anderen Menschen permanent abwehrt oder sich selber dem Gegen\u00fcber immer wieder entzieht. Diese Formen von Unverbundenheit mussten viele Erwachsene als Kinder bei ihren Eltern schon erleben. Solche Bindungsst\u00f6rungen oder -traumata haben oft zur Folge, dass alle nachfolgenden Beziehungen auch nicht nah, gemeinschaftlich, vertrauensvoll, innig, freundlich und freundschaftlich gelebt werden k\u00f6nnen, weil es nicht gelernt wurde, seelisch gesund, teilnahmsvoll und herzlich verbunden zu sein. Bindungstraumata k\u00f6nnen Menschen zutiefst verunsichern und dazu f\u00fchren, dass Beziehungen st\u00e4ndig kontrolliert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><b>K\u00f6rperliche Ebene \u2013 Sexualit\u00e4t, Ber\u00fchrung, Sinnlichkeit und Umarmungen<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Auf der <b>k\u00f6rperlichen Ebene<\/b> ist f\u00fcr uns Menschen die Unverbundenheit am deutlichsten. Menschliche K\u00f6rper sind getrennt voneinander. Daher ist der k\u00f6rperlicher Kontakt, die klarste und handfesteste Verbindung, die wir eingehen k\u00f6nnen. Unsere K\u00f6rper sind von sich aus neutral. Sie wollen nichts geben und nichts bekommen. Daher ist absichts- und bed\u00fcrfnisloses Umarmen, Ber\u00fchren oder Beieinanderliegen im Grunde das nat\u00fcrlichste der Welt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Oft geht in Paarbeziehungen die K\u00f6rperlichkeit im Laufe der Jahre verloren. Es gibt keinen Sex mehr oder im Alltag wird sich nicht mehr ber\u00fchrt oder gek\u00fcsst. Die k\u00f6rperliche Unverbundenheit kann viele Ursachen haben. Meistens sind es seelische Probleme, die hier die N\u00e4he verhindern. Es kann aber auch sein, dass der Partner uninteressant, langweilig oder unattraktiv f\u00fcr den anderen geworden ist. Wenn der k\u00f6rperliche Kontakt schleichend verschwindet, dann helfen auch oft keine Gespr\u00e4che mehr. Diese k\u00f6nnen sogar dazu f\u00fchren, dass sich die Situation immer mehr verfestigt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Haben wir unsere gemeinsame K\u00f6rperlichkeit verloren, dann kann Paartherapie hilfreich sein, um sich einander wieder anzun\u00e4hern. Hier k\u00f6nnen Vorstellungen, Vorlieben, Verletzungen oder Bed\u00fcrfnisse offen zur Sprache gebracht werden, es kann neue Impulse f\u00fcr den Alltag geben oder es werden gemeinsame Strategien entwickelt, wenn sich das Paar dies w\u00fcnscht, um sich k\u00f6rperlich wieder n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Grunds\u00e4tzlich ist die K\u00f6rperebene, wenn sie nur f\u00fcr sich steht, eine eher unkomplizierte Ebene. K\u00f6rper lieben Ber\u00fchrung und Kontakt. Um k\u00f6rperliche Unverbundenheit zu \u00fcberwinden, m\u00fcssen wir uns im Grunde nur betasten, beieinanderliegen, k\u00fcssen, streicheln oder umarmen. Je absichtsloser, desto besser. Oft werden durch K\u00f6rperkontakt jedoch eine Vielzahl von Bed\u00fcrfnissen geweckt. Dazu geh\u00f6ren sexuelle Befriedigung, sich sicher und geborgen f\u00fchlen zu wollen, gesehen, wertgesch\u00e4tzt oder attraktiv sein zu wollen. Diese Bed\u00fcrfnisse geh\u00f6ren nicht zu unserem K\u00f6rper, sondern zu unserem geistig-seelischen Ausdruck. Richten wir starke Bed\u00fcrfnisse auf unseren Gegen\u00fcber, dann wirkt dies in der Regel absto\u00dfend und f\u00fchrt zu Zur\u00fcckweisung und Ablehnung. Am deutlichsten zeigen uns unsere Mitmenschen dies, indem sie uns k\u00f6rperlich auf Abstand halten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Finden wir Menschen auf diesen Ebenen nicht zueinander, dann k\u00f6nnen wir viel Hoffnung, jedoch auch einige \u00c4ngste entwickeln. Es sind solche \u00c4ngste, die durch das Hoffen \u00fcberhaupt erst entstehen, da wir ja nie genau wissen, ob unsere Erwartungen erf\u00fcllt werden, also, ob es jemals besser wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\">Die alte Redewendung &#8211; die Hoffnung stirbt zuletzt &#8211; sagt, dass wir unsere Erwartungen als letztes aufgeben. Wir halten lieber einem inneren Zustand der Zuversicht aufrecht, um nicht verzweifeln zu m\u00fcssen, weil wir uns vielleicht nicht schlecht f\u00fchlen oder etwas \u00e4ndern wollen. Deshalb gehen Hoffnung und Leid immer Hand in Hand. Dabei k\u00f6nnen uns gerade negative Gef\u00fchle sehr behilflich sein, wenn es darum geht, neue Entscheidungen im Leben zu treffen, intensiv mit uns in Kontakt zu kommen, kreativer zu werden oder uns besser abzugrenzen zu lernen. <strong>Hoffen wir unentwegt, anstatt uns irgendwann unserer realen inneren und \u00e4u\u00dferen Wirklichkeit zu stellen, dann kann es sein, dass wir wunderbare Lern- und Entwicklungschancen in unserem Leben einfach vor\u00fcberziehen lassen.<\/strong><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.systemische-praxis-potsdam.de%2Fjudithmuecke%2F2017%2F07%2Fdie-hoffnung-stirbt-zuletzt-ueber-die-ebenen-der-verbundenheit%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir jemanden lieben, dann f\u00fchlen wir uns mit demjenigen besonders verbunden. Ist diese Verbundenheit auf irgendeine Weise gest\u00f6rt, dann beginnen wir zu hoffen. Wir entwickeln optimistische Vorstellungen, Erfolg versprechende Erwartung und positive W\u00fcnsche, die recht bald in Erf\u00fcllung gehen sollen. Mit unserer Hoffnung bauen wir eine Br\u00fccke zwischen dem, was tats\u00e4chlich ist, uns aber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/632"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=632"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/632\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":664,"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/632\/revisions\/664"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.systemische-praxis-potsdam.de\/judithmuecke\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}